„Prosit, Ihr Bischof Rudolf!“

Eine wirklich schöne Geste, ja mehr als eine bloße Geste, die sich Bischof Rudolf hat einfallen lassen. In diesen Tagen liefert die Brauerei Bischofshof in seinem Auftrag als Geschenk für jeden haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiter in der Seelsorge und Katechese einen Kasten mit verschiedenen Biersorten aus.

Beigefügt ist dieses Begleitschreiben:

Heute angekommen – drei sind schon abgeholt worden:

Ehrlich gesagt: Ich habe noch nie gerne Bier getrunken, aber über dieses Geschenk habe ich mich wirklich riesig gefreut.

Oft sind es doch die kleinen und unerwarteten Aufmerksamkeiten, die unser Leben schön machen und bereichern. Davon wünsche ich Ihnen allen ganz, ganz viele.

Und nachdem nun bald wieder die Feier öffentlicher Gottesdienste, wenn auch noch unter erheblichen Einschränkungen, möglich sein wird, möchte ich mich von hier mit meinen „Gedanken zum Tag“ auch wieder verabschieden. Es wird Zeit, dass alles langsam wieder „normaler“ wird.

Vergelt’s Gott Ihnen allen für Ihr bisheriges Interesse, und ich freue mich auf ein Wiedersehen in der ‚Nicht-virtuellen-Welt‘.

Passen Sie gut auf sich und aufeinander auf, behüt‘ Sie Gott und im Gebet verbunden

                     Ihr Pfarrer Dr. Christian Schulz

„O heiliger Sankt Florian, verschon' mein Haus, zünd' andre an!“

Heute ist der Gedenktag des hl. Florian (* 3. Jahrhundert; † 4. Mai 304 in Lauriacum, dem heutigen Lorch in Enns, Oberösterreich). Seit Jahrhunderten ist er in unseren Regionen der populärste Schutzpatron gegen Feuersbrunst und besonders auch der Feuerwehren selbst.

Der o.g. Spruch ist allen wohl bekannt: Nicht mich soll Unglück treffen. Wenn, dann lieber doch die anderen!

Ein wirklich böser Wunsch ist hier doch tatsächlich in ein frommes Stoßgebet gekleidet. Wie pharisäisch!

Und wie oft mag es wohl vorkommen, dass sich auch bei jenen, die sich Christen nennen, unter dem äußeren Anschein wahre Abgründe auftun?

 

Passen Sie gut auf sich und aufeinander auf, behüt‘ Sie Gott und im Gebet verbunden

                     Ihr Pfarrer Dr. Christian Schulz

 

„Herr Pfarrer…!“

„Herr Pfarrer“ – so werde ich zumeist von Klein und Groß angesprochen. Das sagt man nun einmal hier in Bayern und im ganzen deutschsprachigen Süden. Ob katholisch oder evangelisch. Seit meinen Anfangsjahren als Priester in Österreich musste ich „Niederrheiner“ mich erst an diese Anrede gewöhnen. Denn in meinem Heimatbistum Münster war das anders. Der evangelische Pfarrer wurde „Pfarrer“ genannt, der katholische dagegen „Pastor“, was ja wiederum in anderen Regionen die Anrede für den evangelischen Amtsträger ist. Verwirrend, aber irgendwie auch schön. Schon als Kind sagte ich also zu meinem katholischen Heimatpfarrer „Herr Pastor“. Und offen gestanden - nichts gegen den Pfarrer in Bayern , der ja auch allgemein die wirklich katholische Amtsbezeichnung ist -, „Pastor“ ist viel, viel schöner. Warum? Ganz einfach: Die Bezeichnung „Pfarrer“ geht auf den älteren Begriff der Pfarre als Amtsbezirk eben eines Pfarrers zurück. Also ein doch recht technischer und verwaltungsmäßiger Bedeutungsgehalt. „Pastor“ dagegen heißt schlicht und einfach ins Deutsche übersetzt „Hirte“.

Hier steht der Aspekt der Seelsorge ganz im Vordergrund.

Und an dieses „Pastor-Sein“ als wirklicher Hirte und Seelsorger - und nicht nur als Verwalter einer Gemeinde - werde ich am heutigen Sonntag vom „Guten Hirten erinnert. ER, Jesus Christus, ist der gute Hirte schlechthin. Im nachzueifern bin ich gerufen, ihm nachzueifern sind wir letztlich alle in der Sorge füreinander gerufen. Und an diesem Sonntag erinnere ich mich voller Dankbarkeit an meinen verstorbenen Heimatpfarrer, den ich so oft mit „Herr Pastor“ angesprochen habe. Ich habe an ihm erfahren, dass das nicht nur eine Anrede ist, sondern dass er ein wirklich guter Hirte war. Fest im Glauben, treu im Dienst, mit einem in jeder Hinsicht weiten Horizont und einem großen Herzen.

Den Messkelch, den Sie hier sehen, habe ich von ihm als Primizkelch erhalten. Nach seinem Tod, so hatte er es schon vorher verfügt. Wenn ich Priester werde, sollte ich ihn bekommen. Und so ist es geschehen. Es ist sein eigener Primizkelch, den er einst von seinen Eltern geschenkt bekam. Nach seinen Entwürfen ausgeführt. Der elfenbeinerne Schaft wird durch figurale Darstellungen geziert. Eine davon zeigt den „Guten Hirten“, Christus mit dem typisch breitkrempigen Hut eines Schafhirten, der ein Schaf in seinen Armen trägt. Wie oft hat der Pastor meiner Kindheits- und Jugendtage diesen Kelch bei der Feier der Hl. Messe in Händen gehalten, wieviel tausendmal inzwischen ich selbst.

Und dann denke ich daran: Wie schön, dass Jesus, der Gute Hirte, durch viele gute Hirten und natürlich auch Hirtinnen für uns sorgt!

Halten Sie doch einfach einmal inne und fragen Sie sich jetzt, welche Menschen das bisher auf Ihrem Lebensweg für Sie gewesen sind. Und dann sagen Sie einfach: „Danke guter Gott dafür!“

Passen Sie gut auf sich und aufeinander auf, behüt‘ Sie Gott und im Gebet verbunden

                     Ihr Pfarrer Dr. Christian Schulz

 

 

 

Als „Gedanken zum Tag“ sende ich heute zum Marienmonat Mai einen am gestrigen Hochfest der Patrona Bavariae gesungenen Gruß.

Er gilt Maria, der Mutter unseres Retters, Jesus Christus, und Ihnen allen.

 

Passen Sie gut auf sich und aufeinander auf, behüt‘ Sie Gott und im Gebet verbunden

                     Ihr Pfarrer Dr. Christian Schulz

⇒ Mariengruss zum Hochfest Patrona Bavariae (gesungen von Pfr. Dr.Schulz) - hier Abspielen

„Schaun mer mal, dann sehn mer scho“

 

Immer noch „dürr“, dafür aber umso konkreter hier nun die für unsere Pfarreiengemeinschaft geplante Umsetzung der diözesanen Vorgaben für die Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienstfeiern und noch einige Infos mehr.

Dieser Text wird auch im neuen Pfarrbrief nachzulesen sein, der in den nächsten Tagen allen Haushalten unserer Pfarreiengemeinschaft zugestellt werden soll.

Denn: Merken kann sich das alles so schnell keiner.

Ich muss auch immer wieder nachlesen

„Gut geplant ist halb gewonnen!“

Als Gedanken zum Tag darf ich Ihnen heute eine etwas dürre, aber doch sehr notwendige Kost anbieten. Ich gebe hiermit ganz einfach weiter, welche Regelungen seitens unserer Diözese in Absprache mit den staatlichen Behörden hinsichtlich der Wiederaufnahme gottesdienstlicher Feiern in unseren Pfarreien vorgesehen sind. Gesten Nachmittag haben mich diese Vorgaben erreicht, die nun auch rasch bei uns angemessen und praktikabel umzusetzen sein werden.

Bevor unser neuer Pfarrbrief mit allen notwendigen Infos - reduziert auf das Notwendigste und dabei hoffentlich klar und verständlich - Ihren Haushalt erreicht, können Sie ja schon einmal einen Blick auf die diözesanen Vorgaben werfen. Vielleicht ja als Gute-Nacht-Lektüre